Laien und Menschen, die
sich nicht für Architektur interessieren und die nichts übrig haben für
historische Gebäude (gibt es sowas?!), merken meist gar nicht, dass historische
Bauwerke nach dem Krieg wieder aufgebaut (meist vereinfacht und abgewandelt)
oder rekonstruiert worden sind.
Manche Rekonstruktionen
sind in meinen Augen weniger gelungen oder sagen wir: nicht konsequent genug
umgesetzt. Etwa der Zuckerhut in Hildesheim, der etwas lieblos an einen
gesichtslosen Nachkriegsbau gezimmert wurde.
Das vielleicht
bekannteste rekonstruierte Bauwerk in Deutschland ist die Frauenkirche in
Dresden. Anders als Hofkirche, Zwinger und Schloss wurde die Dresdner
Frauenkirche zerstört (oder vielmehr: sie brannte vollständig nieder) und erst
Jahrzehnte später wieder neu errichtet.
Weitere
Rekonstruktionen:
- Stadtschloss in Potsdam
- Goethes Geburtshaus in Frankfurt
- Römer in Frankfurt am Main
- Alte Waage in Leipzig (Marktplatz)
- Knochenhaueramtshaus in Hildesheim
- Prinzipalmarkt in Münster
- Braunschweiger Schloss
- Rathaus und Löwen-Apotheke in Weimar
- Bürgerhäuser im Nikolaiviertel in Berlin (u.a. Lessinghaus und Gasthaus Zum Nußbaum)
- Ephraim-Palais in Berlin-Mitte
- Hotel Adlon in Berlin
- Kommandantenhaus in Berlin
- Kronprinzenpalais in Berlin
- Prinzessinnen-Palais in Berlin
- Neumarkt Dresden mit dem Taschenberg-Palais und den Cosel-Palais
- Leibnizhaus in Hannover
- Neues Schloss Stuttgart
- Löwenapotheke in Aschaffenburg
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